Eine der höchsten Wanderdünen Europas.
Nach dem Frühstück, bei dem wir Spatzenbesuch hatten,

sind wir entlang am glitzernden Haff

zur Düne marschiert. Dabei haben wir einen Aussteiger getroffen, der den Sommer hier auf seinem Hausboot verbringt.

Ca. zwei Kilometer sind wir dann, immer an der Wasserkante nahe zur Parnidis Düne, gewandert.

Außer uns waren an dem Tag scheinbar nur die Möwen unterwegs.

Als nach einiger Zeit die Meldung kam, dass wir uns im Hoheitsgebiet von Putin bewegen, war es an der Zeit, nach rechts hinauf zur Düne abzubiegen.


Natürlich nur auf ausgewiesenen Wegen haben wir uns ca. 50 HM nach oben gekämpft.

Bis hierher in völliger Einsamkeit, standen wir plötzlich auf einem Parkplatz mit Reisebussen und Souvenierständen.


Der Spuk dauerte zum Glück nur eine halbe Stunde, weil der Reiseleiter immer ziemlich "auf´s Tempo drückt", wie uns eine der Teilnehmerinnen erzählte.
Auf dem Plateau der Düne ist eine riesige Sonnenuhr installiert, mit ganz vielen Zeichen, die sich mir aber nicht erklärten.
Was ich aber lesen konnte ist, dass der Schatten das Licht anzeigt. (Ein bisschen angeben muss erlaubt sein :-))

Der Weg zurück nach Nida war dann ganz komfortabel über befestigte Wege.

Nach einer Kaffeepause zum Mittag wären wir gerne nachmittags einmal an die russische Grenze gefahren. Da das aber nicht mehr möglich ist,


haben wir noch einmal einen Strandbesuch eingelegt.
