Herausforderung für Mensch und Maschine.
Wie schon einige User auf Komoot berichtet hatten, war heute keine einfache Tour zu erwarten. Doch am Ende war die Herausforderung dann doch noch größer als erwartet.

Bei durchgehend grobem Schotter war der Versuch einem Stein auszuweichen meistens nicht von Erfolg gekrönt.
Übertroffen wurde dieser Belag dann drei Kilometer vor Sfantu Gheorghe.

In diesem tiefen Sand war beim besten Willen nicht an Fahren zu denken, so dass wir unsere Räder über ca. zwei Kilometer geschoben haben. Man sollte sich also schon gut überlegen, ob man diese Tour machen will!!!
Aber auch innerorts sucht man in Sfantu Gheorghe meist vergeblich nach Asphalt.

Wenigstens hat die Navigation geklappt, so dass wir direkt vor unserer Unterkunft zum Stehen kamen.
Die Bezeichnung Hotel ist etwas übertrieben,

aber vielleicht haben wir auch nur zu viel erwartet. Das Zimmer ist auf jeden Fall in Ordnung, die Dusche warm, und die Räder stehen sicher.
Auf die nächste "Panne"sind wir schon seit gestern vorbereitet. Das Schiff zurück nach Tulcea fährt jeden Tag um sieben in Sfantu Gheorghe ab. Nur nicht am Mittwoch.

Also mussten wir die freundliche Vermieterin, die nur rumänisch spricht, bitten, uns einen Tag länger zu beherbergen, was aber problemlos geklappt hat. Deshalb haben wir auch gleich das Abendessen bei ihr bestellt. Es wird Fisch geben.
Jetzt, nach dem Abendessen kann ich folgendes sagen: Es hat hervorragend gemundet, auch meine Fischsuppe. Und es gab was zur Verdauung, und noch ein Zuckerl zum Abschluß.
Was den heutigen, aber vor allem den morgigen Tag zusätzlich rettet: Der "husband" unserer Vermieterin fährt uns morgen mit dem Schiff fünf Stunden durch das Donau Delta.
Wie schon die Alten sagten: Selten ein Ding, das nicht auch eine gute Seite hat.