Mit Spannung erwartet: Das Eiserne Tor.
Von Vidin aus war es nur ein kurzes Stück zur Grenze. Wir wurden zum ersten Mal, sowohl bei der Ausreise aus Bulgarien, sowie bei der Einreise nach Serbien, kontrolliert. Das liegt wohl daran, dass wir auf der Balkanroute der Schleuser unterwegs sind.
Unser erster POI war die Festung Fetislam. Sie liegt direkt am Donauufer bei Kladovo.

Da wir heute wieder eine Stunde zurück bekommen haben, war die Festung leider noch geschlossen. Aber schon die großzügigen Anlagen um die eigentliche Festung herum, sind mit EU Unterstützung sehr gelungen.
Gleich hinter Kladovo beginnt der Nationalpark Derdap, der auch den Donaudurchbruch durch die südlichen Karpaten umfasst. Hier ist auch der Staudamm, der die Donau über weite Strecken wie einen langgezogenen See erscheinen lässt. Jetzt führt die Strasse immer direkt an der Donau entlang. Man ist versucht an jedem Parkplatz anzuhalten, um ein noch schöneres Foto zu machen. Wir haben bei Tekija angehalten um dem Wasser für kurze Zeit nahe zu sein. Den mächtigsten Eindruck bekommt man aber tatsächlich an der Stelle, wo die Donau an der engsten Stelle durch den Berg fließt. Hier ist sie ungefähr 75 m tief und nur 200 m breit.

Dabei wirkt das Kloster Mraconia

fast wie ein Pförtner, der überwacht, wer die Engstelle passiert.
Unsere Unterkunft sieht von außen etwas unwirtlich aus, aber vom Balkon im dritten Stock hat man einen schönen Blick auf das Dorf.

Die Räder haben heute und morgen Pause. Die Küstenstrasse ist zwar traumhaft schön, eignet sich aber nicht für eine normale Radtour.