Noch einmal ein schwieriges Terrain.
Wir haben unser Auto am Stadtrand von Oświecim (Auschwitz) geparkt. Durch einen kleinen Park kamen wir zum Friedhof der jüdischen Bevölkerung.


Leider war der Friedhof, aus verständlichen Gründen, geschlossen.
Quer durch Oświecim sind wir nach Birkenau geradelt. Dort hat uns ein ziemlich unfreudlicher Mann erklärt, dass wir die Gedenkstätte nur mit einem Ticket, das wir im Museum erstanden haben, besichtigen können. Deshalb haben wir uns auf wenige Fotoaufnahmen von außen beschränkt, um zum Museum zu fahren.

Dort hat uns eine sehr freundliche, junge Frau erklärt, dass es keine Möglichkeit gibt, das Museum (Konzentrationslager) als Individualtouristen zu besuchen. Die nächste Führung in deutsch beginnt in zwei Stunden, kostet 40 € Eintritt und dauert für beide Anlagen 3,5 Stunden. Damit war für uns die Besichtigung leider erledigt. Die Quintessenz aus unseren Erlebnissen: Wer sich für einen Besuch der Gedenkstätten interessiert, sollte im Hotel eine geführte Tour buchen.
Somit blieb uns nur noch der "angenehme" Teil des heutigen Ausflugs. Wir haben auf dem Marktplatz der Stadt eine geniale Zuckerbäckerei mit einer unendlichen Auswahl entdeckt.


Der Weg zum Auto und die Fahrt zurück zum Hotel war dann nur noch Beiwerk.
Beim abendlichen Spaziergang durch das Universitätsgelände haben wir noch dieses Kunstwerk entdeckt.

Wer würde besser zu einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Campus passen als Nikolaus Kopernikus?