Heute Naturschutzgebiet, zu Sowjet Zeiten Raketen Basis.
Wir haben unser Auto vor der Tourist Information,

die heute leider geschlossen war, geparkt.
Gleich zu Beginn unserer Rundfahrt konnten wir zwei schöne, alte Holzkirchen bestaunen.

Nach dem Aufstieg auf einen Aussichtsturm

haben wir einen kurzen Abstecher zu einem Campingplatz gemacht. Unsere Vorstellung war eine einzelne Bank mit Blick auf den See. Allerdings haben wir dann folgendes Szenario angetroffen:

Deshalb kamen die Punkte mit Seeblick etwas später.

Nach ca. der halben Runde sind wir bei dem "Museum des kalten Kriegs" angelangt.

Dort waren in vier unterirdischen Bunkern während des kalten Kriegs Raketen stationiert, die mit Atomsprengköpfen versehen waren. Reichweite ca. 2000 km. Auch die ganze Infrastruktur zum Betrieb der Anlage war unterirdisch angelegt. Wirklich ein beeindruckendes Zeugnis vom Kriegswahnsinn.
Der Radweg um den See ist perfekt angelegt und zumeist asphaltiert. Es gibt mehrere (ruhige) Campingplätze und andere Aussichtspunkte, an denen man tatsächlich ungestört zum See gelangen kann.
Nach der Rückkehr zum Hotel war erst einmal Pause angesagt, danach Einkaufen für die morgige Fahrt nach Gizycko.
Zum Abendessen wollten wir noch einmal die typisch litauische, kalorienreichen Kost geniessen. In der Friedrichspassage waren wir im gleichnamigen Restaurant. Wir haben uns eine Krautsuppe mit Schweinerippchen, Kartoffeln und angebratenem Speck geteilt.

Als Hauptgericht gab es dann Kedainiu blynai und Bulviniai su sonine. Dazu ein dunkles Bier aus dem Pokal.

Und ganz zum Schluß noch ein kurzer Spaziergang über die Befestigungsanlagen des Jonas Hügels.
