Nach dem Frühstück sind wir Richtung Masuren aufgebrochen.
Als wir in Jurbarkas die Memel überquert haben, konnte ich tatsächlich sagen: Hier war ich schon mit dem Fahrrad.
An der litauisch/polnischen Grenze durften wir dann erfahren, wie genau es die polnischen Grenzer bei der Kontrolle der illegalen Grenzübertritte nehmen.
Trotzdem haben wir wohlbehalten unser Quartier direkt am Niegozin See erreicht.
Um den regenfreien Tag zu nützen sind wir auch gleich nach dem Check in zu unserer Tour aufgebrochen. Zunächst haben uns nur die berüchtigten Sandpisten leichte Schwierigkeiten gemacht.

Später wurde uns der Weg allerdings durch eine nagelneue, riesige, mit Zaun und Kamera gesicherte Anlage abgeschnitten.
Deshalb haben wir unser erstes Ziel, Sztynort, nicht mehr angefahren. (Die Tour hab ich korrigiert, sie sollte jetzt fahrbar sein)
Das zweite Ziel unserer Tour war Himmlers Hauptquartier Hochwald, nur 20 km östlich von Hitlers Wolfsschanze. In Beton gegossener Wahnsinn. Aber der Zahn der Zeit hat auch hier schon ganz schön genagt.

Nach der Brotzeit sind wir noch zu einem kurzen Rundgang durch Gizycko aufgebrochen.