Tag 1: Siebeneichen - Litomerice (Leitmeritz), Litomerice - Roudnice nad Labem (Raudnitz an der Elbe) - Račice
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64,9 km Strecke
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265 Höhenmeter
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3:25 h aktive Fahrzeit
Litomerice (Leitmeritz)
Flossenbürg
Ruderstrecke Račice
Kloster Doksany
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Litomerice (Leitmeritz)
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Abfahrts/Ankunftsort
Sehenswürdigkeiten
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Flossenbürg
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Ruderstrecke Račice
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Kloster Doksany
Mit dem Auto nach Tschechien.
Mit großer Anspannung sind wir heute früh mit dem Auto zu unserer "Fahrradtour" gestartet.
Der erste Fotostopp war in Weiden. Dort wurden vor ca. zehn Jahren die ersten Stolpersteine für die Familie Kupfer verlegt.
Wie bei den meisten Familien haben auch bei den Kupfers nur wenige Familienmitglieder überlebt.
Der nächste Halt war bei der Gedenkstätte in Flossenbürg. Für uns war es ein herrlicher Morgen, die Anlagen waren frisch und grün und die Vögel haben die verschiedensten Melodien gesungen. Ganz im Gegensatz dazu steht, was Menschen hier von Menschen angetan wurde. In der Hoffnung, dass wir "von guten Mächten wunderbar geborgen und treu und still umgeben" sind, so wie es Dietrich Bonhoeffer zum Jahreswechsel 1944/45 gedichtet hat, haben wir unsere Fahrt fortgesetzt.
Gegen Mittag sind wir dann in Litomerice (Leitmeritz) angekommen.
Weil das Wetter so schön war, haben wir nach der Anmeldung im Hotel gleich unsere erste Tour gestartet.
Nach anfänglichen Navigationsproblemen haben wir den Weg zur Elbe aber gefunden. Rechts der Fluß und links die Datschen, Wohnwagen oder Ferienhäuser. So sind wir ein langes Stück Richtung Roudnice nad Labem (Raudnitz an der Elbe) geradelt. Auf dem Marktplatz haben wir uns eine Pause mit Belohnung gegönnt.
Danach waren wir fit für die Weiterfahrt nach Račice. Dort gibt es das Leistungszentrum für die Ruderer Tschechiens zu bestaunen. Es haben dort auch schon viele internationale Ruderwettbewerbe stattgefunden.
Zurück, wieder an der Elbe entlang, haben wir nach Roudnice den Fluß verlassen, um über das Land zurück nach Litomerice zu fahren.
Beim Kloster Doksany (Doxan) haben wir noch eine kurze Pause eingelegt. Einigermaßen erschöpft sind wir an unserem Hotel angekommen. Nach dem Duschen war der letzte Akt des Tages das Abendessen im Restaurant Dobra Bašta.
