Komarno - Komarom, eine geteilte Stadt.
Das erste Zwischenziel nach unserer Abfahrt in Sturovo war Komarno. Auf der linken Donauseite immer flußaufwärts haben wir, neben dem was man sowieso kennt, mehrere große Felder mit Wein passiert. Und alle Beschilderungen unterwegs waren zweisprachig, weil Komarno ein Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei ist.
Unser Auto haben wir in der Nähe der Festung geparkt.

Komarno kam uns sehr sauber und aufgeräumt vor. Dabei ist der Europaplatz, die architektonische Besonderheit.
Über die Elisabeth Brücke sind wir dann nach Komarom geradelt. Die Stadt wird in Donaunähe im Osten und im Westen von zwei Forts begrenzt.
Mit Zoltan Czibor hat ein Mitglied der ungarischen "Wundermannschaft" Anfang der 1950er Jahre hier das Fußballspielen erlernt.

Dass sich das ungarische Volk schon 1956 gegen die sowjetische Einflussnahme gewehrt hat, wird durch ein Denkmal, ziemlich in der Stadtmitte, belegt.

Eine Randnotiz: Der chinesische Autobauer BYD hat 2017 in der Stadt seine erste europäische Automobilfabrik eröffnet.
Wieder bei unserem Auto angelangt, sind wir zum Gabčikovo Staudamm weiter gefahren.

Wenn Gigantismus ein Beispiel braucht, hier kann man es finden. Durch den Bau dieser Anlage sind mehr als 100 km Donau in ihrem eigentlichen Verhalten verändert worden.
Auf der nagelneuen Autobahn haben wir uns dann Bratislava genähert, das uns mit einer Menge an Hochhäusern aus Stahl, Glas und Beton empfangen hat, die wir nicht erwartet haben.

In unserem Vier Sterne Hotel Apollo, am Rande des Zentrums, wurden wir mit einem Komfort konfrontiert, den wir die letzten Wochen so nicht gewohnt waren.

Allerdings kostet dann das Parken vor dem Hotel auch 18 € pro Nacht.
Zum Abendessen gingen wir nur über die Strasse zum Šnyt.
