Tag 41: Endgültig wieder im deutschsprachigen Raum angekommen
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10,2 km Strecke
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3 km Zusatzfahrt
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19 Höhenmeter
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1:00 h aktive Fahrzeit
Wien
Zentralfriedhof, Wien
Schloß Schönbrunn
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Wien
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Abfahrts/Ankunftsort
Sehenswürdigkeiten
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Zentralfriedhof, Wien
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Schloß Schönbrunn
Haltestelle Wien Zentralfriedhof.
Von Bratislava nach Wien ist es ja nur ein Katzensprung. Deshalb waren wir schon zeitig am Parkplatz des Zentralfriedhofs. Wegen der Größe des Friedhofs haben wir eine Rundfahrt mit dem Fahrrad geplant. Wenn man aber davor steht, dann sind die Dimensionen in Wirklichkeit noch einmal viel größer als in der Vorstellung. Wir sind also zunächst einmal 1,4 km an der Aussenseite des Friedhofs entlang gefahren, um zum Neuen Jüdischen Friedhof zu gelangen, immer vorbei an Blumenläden, Gärtnereien, Steinmetzbetrieben und Bestattungsunternehmen. Die Kirche war leider geschlossen, weil Sonntag war.

Danach wieder zurück zum Haupteingang.

Wir hatten eine Route durch das riesige Areal geplant, doch bestimmte Grabstellen zu finden, war dann gar nicht so einfach. Und man kann sich auch gar nicht vorstellen, wieviel "wichtige Personen" in Wien schon gestorben sind, oder dort beerdigt wurden. Auf jeden Fall haben wir drei Stunden dort verbracht und auch die Gräber von einigen prominenten Persönlichkeiten gefunden. Dass fast im Minutentakt Flugzeuge über dem Friedhof zur Landung in Schwechat geflogen sind, hat den Gegensatz zwischen ewiger Ruhe und "immer mobil sein" besonders deutlich heraus gearbeitet.
Auf der anderen Seite der Simmeringer Hauptstrasse liegt, direkt bei der Feuerhalle (Krematorium), ein großer Urnenfriedhof. Dort hatten wir ein sehr gutes Gespräch mit einer älteren Dame, die, zusammen mit ihrer Tochter, ihren Mann besuchte, "der dort liegt".
Vom Zentralfriedhof sind wir dann mit dem Auto zu unserem Hotel gefahren. Mitten in Wien in einem großen Park gelegen. Ein ganz besonderer Ort um in der Stadt zu übernachten.

Nachmittags konnten wir zu Fuß, praktisch nur über die Strasse, zum Schloss Schönbrunn wandern. Auch hier haben wir Dimensionen vorgefunden, die so gar nicht mehr in die heutige Zeit passen. Von 1000 Angestellten war da zum Beispiel die Rede. Oder von einem Bahnanschluss, den der König nur zweimal in seinem Leben zum Ein- und Aussteigen benützt hat. Trotzdem aber schön anzuschauen.

Bilder von der Radtour
Verpflegung