-
31 km Strecke
-
220 Höhenmeter
-
2:12 h aktive Fahrzeit
Wien, Springer Schlössl
Wien
Diese Radtour bei komoot.de ansehen
Wien, Springer Schlössl
-
Abfahrts/Ankunftsort
Sehenswürdigkeiten
-
Wien
Riesenrad und Kaiserschmarrn.
Doch vor die Belohnung hat der Reiseleiter noch die Tour gesetzt. Nach dem Start am Hotel sind wir noch einmal zum Hauptportal von Schönbrunn geradelt.

Von dort dann an merkwürdigen Bauten

und schönen Jugendstilfassaden vorbei

in die Innenstadt bis zur Wiener Secession, einem Ausstellungshaus der Wiener Künstlervereinigung.
Ab dem Museumsquartier drängeln sich dann die Sehenswürdigkeiten. Direkt gegenüber liegt der Maria Theresien Platz. Flankiert wird die Kaiserin von dem Kunsthistorische und dem Naturhistorische Museum. Nur ein paar Meter weiter wird die österreichische Politik im Parlamentsgebäude bestimmt. Und davon wieder nur einen Steinwurf entfernt, stehen sich das Burgtheater und das Rathaus gegenüber.
Ein paar Meter mehr zu radeln waren es dann bis zum Heldenplatz

vor der Wiener Hofburg.

Um zum Schloss Belvedere zu kommen, mussten wir, trotz ganz guter Radwege, unsere Konzentration auf den dichten Stadtverkehr richten. Sobald man aber den Park betreten hat, ist es wieder ruhig und entspannt.
Ein trauriger Erinnerungsort ist der ehemalige Aspangbahnhof. Von dort wurden die Juden Wiens nach Osten deportiert.

Natürlich durfte das Hundertwasser Haus in unserem Besichtigungsprogramm nicht fehlen, und die Hauptallee im Prater war sowieso Pflicht.

Dort war ich bei meinem zweiten Marathon unterwegs, und 2003 durfte ich dort 40 Runden a 2,5 km drehen. Heute war aber Entspannung angesagt. Obwohl es in dem Freizeitpark unzählige, hippe Fahrgeschäfte gibt, haben wir uns für das altehrwürdige Riesenrad entschieden.

Ganz gemächlich dreht es an seinem angestammten Platz seine Runden. Und jeder Fahrgast hat genug Zeit die verschiedenen Facetten der Stadt von oben zu besichtigen.
Über den Augarten, mit seinen Angst einflössenden Flaktürmen,

vorbei an der Rossauer Kaserne, kamen wir nun in´s wirkliche Zentrum der Stadt. Am Judenplatz

konnten wir das Holocaust Denkmal und ein Museum zu diesem Thema besichtigen.
Und zu guter Letzt haben wir den Platz vor dem Stephansdom erreicht. War es bisher schon sehr belebt an den Orten, die wir besucht haben, so gab es hier noch einmal eine Steigerung was die Menge an Menschen betrifft, die den Dom und das Drumherum besichtigen wollten.
Und wer dann, so wie wir, unbedingt beim Demel

einen Kaiserschmarrn essen wollte, der musste schon mit ein bißchen Wartezeit für einen Platz rechnen.

Verpflegung