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| Pilsen, 3 Tage

Pilsen - Siebeneichen

Wetterlage: sonnig, 26°
  • 142
    142 km Strecke
  • 1517
    1517 Höhenmeter
  • 6:29
    6:29 h aktive Fahrzeit

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Pilsen

nach Siebeneichen

  • Abfahrts/Ankunftsort

Ausgangspunkt: CZ 301 00

Ultimativer Akku Test für 143 km über die Höhen des Oberpfälzer Walds.

Um es vorweg zu nehmen: der Akku hat gereicht.

Nach dem Start in der Stadt, bin ich schon sehr bald auf den tollen, EU-geförderten, Radweg eingebogen.

Bedingt durch die Streckenlänge habe ich heute aber auch viele "Strassenkilometer" abgespult. Der immer wieder neue Zwist zwischen Strecke schaffen und schauen.

Der erste Stopp war beim Kloster Kladruby. Ich war schon öfter hier, renoviert wird aber immer (noch).

Nach einem kurzen Stück auf der 605er (die alte Strasse nach Prag), war ich schnell in Bor (Haid). Vor den Bergen

habe ich dort noch einmal Wasser und Verpflegung aufgenommen. Ab hier ging es durch Luzna (Lusen), Labut (Labant), Bohuslaw (Wusleben) und Hostka (Hesselsdorf). Aus diesen Orten wurde die deutsche Bevölkerung nach dem Krieg vertrieben. Wegen der Nähe zur Grenze war die Region in der Zeit des Eisernen Vorhangs auch nicht für jedermann zugänglich.

Nachdem ich mich an der Grenze noch einmal mit Flüssigem versorgt habe ( sechs Liter über den Tag verteilt), konnte ich die Rast an der Marienkapelle am Kressberg

geniessen.

Am ehemaligen Bahnhof in Waidhaus bin ich auf den Bockl Radweg eingebogen.

Ab hier wollte ich einigermaßen zügig nach Hause kommen. Nach einem Blick auf die Burgruine Leuchtenberg

war der letzte nennenswerte Anstieg die Höhe von Wittschau. Ab Wernberg war ich auf dem Radweg Richtung Hirschau wieder "unter den Leuten".

 

 

Bilder von der Radtour

Kloster Kladruby
Schloß Bor (Haid)
Die Kreiner Kapelle in Luzna
Friedhof in Labut, die heutigen Gräber
An der Friedhofsmauer waren auch noch einige Gräber der ehem als deutschen Bevölkerung zu sehen
Der Ort wurde in den 1960er Jahren vollkommen aufgelassen
In Hostka sind die Gräber der ehemaligen deutschen Bevölkerung (im Vordergrung), sauber getrennt von den Gräbern der heutigen tschechischen Bevölkerung (Hintergrund)
Bei Waidhaus haben sich die Vertriebenen einen Erinnerungsort geschaffen
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