Gestern Abend noch eine Serenade auf der Terrasse,

heute über den 1413 m hohen Prislop Pass in den Kreis Moldau, in die historische Region Bukowina. Hier liegen auch die Moldauklöster, die heute und morgen unser Hauptziel sein werden.
Von Viseu de Sus führte die Strasse ziemlich gerade nach Borsa hinein in die Berge. Lift- und Abfahrtsschneisen an den schon steilen Hängen lassen vermuten, dass hier vor allen Dingen der Wintertourismus gepflegt wird.
In langen, weiten Serpentinen haben wir dann schnell die Passhöhe erreicht. Wie schon zu erwarten war, treffen wir auch dort auf ein Kloster. Da wir schon fast über der Baumgrenze sind, hatten wir einen weiten Blick auf die umliegenden Berge.

Nach der Abfahrt in`s Tal konnten wir einen neuen Baustiel erkennen. Die meisten Häuser waren dort mit "Zierleisten" eingefasst.

Und wir konnten auch wieder einige Pferdefuhrwerke sehen.

Kurz nach Mestecanis, nochmal über einen niedrigen Pass, waren wir schnell in Campulung Moldovenesc. Im größten Ort der Region haben wir noch das Allernötigste eingekauft.
Am Ortsausgang von Vama durften unsere Räder wieder einmal auf die Strasse. In einem Seitental gelegen, sind wir zum Kloster Moldovita geradelt. Die Innen- und Aussenwände des Klosters sind mit Wandmalereien versehen.

Wieder zurück am Auto mussten wir uns sputen, die Räder aufzuladen, weil ziemlich dunkle Wolken mit Regen drohten.
Zu unserer Unterkunft

war es nicht weit, aber schwierig. Ganz am Ende eines Neubaugebiets gelegen, wäre das Auffinden ohne Navigationssystem eher Glückssache gewesen. Dafür ein nagelneues Haus mit Top Ausstattung ganz für uns alleine.
Abendessen war heute im Gartenhaus angesagt.
